U-Haus

Rohbauer insolvent

Heute hat uns unser Bauleiter darüber informiert, dass der Rohbauer insolvent ist.

Zum Glück ist U-Haus der Generalunternehmer (GU) für unser Haus. D.h. wir haben für die große Masse an Gewerken nur einen Vertrag mit U-Haus. Die einzelnen Handwerker, wie auch der Rohbauer, werden durch U-Haus als Subunternehmer direkt beauftragt. Zum Glück liegt der Rohbau samt Abnahme schon hinter uns.

Unschön ist es trotzdem: Zum Einem brauchen wir jetzt eine andere Firma für das Garagenfundament. Zum Anderen bekommen wir nun auf die direkt von uns beauftragten Gewerke (zum Beispiel die bauseitigen Kellerschächte) kaum noch Gewährleistung. Die präventiv abgeschlossene Insolvenzbürgschaft deckt nur den Hausvertrag mit U-Haus direkt ab und sichert keine sonstigen Verträge.

Rohbauabnahme

Heute haben wir zusammen mit unserem Bauleiter und Architekten die Rohbauabnahme durchgeführt. Es handelte sich also nicht um eine Abnahme gegenüber einer Baubehörde sondern eine Teilabnahme gegenüber dem Bauträger.

Eine kleine Checkliste findet sich auf dem Portal von "Seven of Nine". Da gerade zu diesem Thema aber ansonsten nicht allzuviel im Web zu finden ist, weiter unten meine Checkliste zur Rohbauabnahme. Kostenlos und nach belieben (mit Referenz auf diese Seite) zu verwenden, aber ohne Anspruch auf Korrektheit und unter jeglichem Haftungsausschluss zu verwenden.

Ansonsten ist auch sonst viel passiert: Das Silo für das Verputzen der Innenwände wurde aufgestellt, die lang ersehnte Bautoilette wurde geliefert und gestern Abend hat die Firma Walz wohl auch noch schnell die Abdichtung unseres Windfang-Kubus ausgeführt.

Wir leben in stürmischen Zeiten... :-)

Vertragserfüllungsbürgschaft ist da

Heute wurde uns vertragsgemäß die "Bankbürgschaft für Lieferungen und Leistungen" - auch Vertragserfüllungsbürgschaft genannt - von U-Haus zugeschickt.

Infobox:Eine Vertragserfüllungsbürgschaft schützt den Bauherren im Fall einer Insolvenz des Bauträgers vor möglichen finanziellen Einbussen: Der Zahlungsplan der festlegt welche Zahlungen nach Abschluß eines Gewerks zu leisten ist, entspricht im im besten Fall dem tatsächlichen Wert der erstellten Gewerke. In so einem Fall zahlt man nach Erstellung des Kellers zum Beispiel 30 TEUR und der Keller ist auch tatsächlich 30 TEUR wert.

Die Suche nach dem Hauslieferanten, Teil 2

Das ist der Fortsetzungsroman zum Blogeintrag vom 26.12.2007 :) Der erste Kandidat, den wir aussortierten war Schwabenhaus. Nach dem ersten Wiederholungsbesuch war das ursprünglich ins Auge gefasste "Don Giovanni" doch einfach zu unrund in der Raumaufteilung (der Hausgang geht mitten zwischen Wohn-und Esszimmer durch; ein Wintergarten hinter dem Treppenhaus ist zwar witzig aber irgendwie dann doch zu unpraktisch). Viel schwerer wog jedoch die Tatsache, dass uns die Verkaufstaktik der dortigen Verkäufer extrem suspekt war: Einen 3er BMW zum Hauskauf als Beigabe dazu zubekommen ist zwar nett, aber wenn der Verkäufer nicht gleichzeitig ein manischer KFZ-Dieb ist (wovon wir nicht ausgegangen sind) muss das Auto dann doch irgendwo wieder (untransparent) rein kalkuliert worden sein...

Werkplanbesprechung

Plangemäß am 17.1. haben wir bei U-Haus zusammen mit unserem Architekten und dem zukünftigen Bauleiter in Ergenzingen bei Rottenburg unsere Werksplanbesprechung durchgeführt. Im Vorfeld (bereits kurz vor Weihnachten) hatten wir die initialen Werkpläne bereits zugeschickt bekommen und damit Zeit diese genau durchzuarbeiten und einen Fragen- bzw. offene Punktekatalog zusammen zustellen. Da die Elektroinstallation nicht von U-Haus ausgeführt wird waren die Werkpläne dann auch die Grundlage für Planung der ganzen Elektroarbeiten (also: wo kommen Steckdosen, Schalter und Leuchten hin; werden Niedervolt- oder Hochvolt-Einbauspots verwendet; kommt ein Bus-System zum Einsatz...). Insgesamt haben wir gestern dann trotz dieser ganzen Vorbereitung fast 4 Stunden benötigt obwohl der Bauleiter (zu dem wir bisher keinen Kontakt gehabt hatten) im Vorfeld des Treffens bereits vom Architekten in unser "Projekt" eingewiesen wurde.

Die Suche nach dem Hauslieferanten, Teil 1

Die ersten Schritte mit U-Haus haben wir mittlerweile erfolgreich hinter uns gebracht. Vielleicht der richtige Zeitraum um unsere Entscheidungen, die uns letztendlich zu einem massiven Haus von U-Haus gebracht haben, noch einmal zusammen zu fassen... Ganz am Anfang unserer Entscheidung stand die vollständige Wahlfreiheit. So dachten wir zumindest. Vor ungefähr einem Jahr löste ich deshalb durch ein paar Clicks auf einer Bauportal-Seite (welche weiss ich leider nicht mehr) den Supergau für unseren Briefkasten aus. Wochenlange Verstopfungserscheinungen und hektische Telefonaquise von Verkaufsprofis waren die (in diesem Ausmaß nicht vorhersehbaren) Folgen.

Werkspläne sind da

Rechtzeitig vor Weihnachten sind gerade die Werkpläne von U-Haus eingetroffen.

Jetzt haben wir ein paar Tage Zeit diese durchzuarbeiten und werden Anfang Januar einen ausführlichen Termin mit dem Architekten und dem Bauleiter haben, bei dem wir jedes Details des Hauses anhand dieser Pläne durchsprechen werden.

Baugesuch ist fertig

Gute Neuigkeiten: Die Pläne wurde erstellt und vom Vermesser in den Grundstücksplan eingezeichnet. Am kommenden Freitag wird das Baugesuch im Musterhaus Pforzheim mit uns durchgesprochen. Spätestens danach erfolgt das nächste Update.

Hausbau Tagebuch, Startschuss

Alle einsteigen, jetzt geht's los.

Heute ist im Musterhaus Pforzheim der Startschuss gefallen. Weniger prosaisch könnte man auch sagen: Wir haben uns final entschieden und den Bauvertrag mit U-Haus (Ergenzingen und Rottenburg) unterschrieben.

Vorausgegangen war natürlich eine ganze Reihe an Vorarbeiten (dazu in späteren Blogeinträgen mehr) die sich bei uns insgesamt fast ein ganzes Jahr hingezogen haben.

Da ich bisher, trotz intensivster Googlerei, keine Erfahrungsberichte von Bauherren mit U-Haus gefunden habe, mache ich einfach den Anfang. Vielleicht helfen die Infos hier auch dem einen oder anderen nicht-U-Haus "Häuslebauer" auf seinem Weg.

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