Hausbau

Rohbauer insolvent

Heute hat uns unser Bauleiter darüber informiert, dass der Rohbauer insolvent ist.

Zum Glück ist U-Haus der Generalunternehmer (GU) für unser Haus. D.h. wir haben für die große Masse an Gewerken nur einen Vertrag mit U-Haus. Die einzelnen Handwerker, wie auch der Rohbauer, werden durch U-Haus als Subunternehmer direkt beauftragt. Zum Glück liegt der Rohbau samt Abnahme schon hinter uns.

Unschön ist es trotzdem: Zum Einem brauchen wir jetzt eine andere Firma für das Garagenfundament. Zum Anderen bekommen wir nun auf die direkt von uns beauftragten Gewerke (zum Beispiel die bauseitigen Kellerschächte) kaum noch Gewährleistung. Die präventiv abgeschlossene Insolvenzbürgschaft deckt nur den Hausvertrag mit U-Haus direkt ab und sichert keine sonstigen Verträge.

Die Heizung die nicht läuft

Während ich am 17. Juli noch fröhlich darüber gebloggt hatte, daß unsere Heizung den Betrieb aufgenommen hat und der Estrich nun langsam trocknet, sieht's nun schon wieder ganz anders aus.

Schon die letzten Tage haben wir uns gewundert, daß die Gastherme so lautlos ihrer Arbeit nachgeht. Kaum Temperaturanstieg war merkbar ist und auch kein Lichtlein brannte am Heizkessel. Jetzt ist auch klar wieso: Die Gastherme war die ganze Zeit nicht in Betrieb.

Der Grundputz ist angebracht

Die letzten 2 Tage wurde der Grundputz angebracht. Für den Sockel wurden vorher noch die Dämmplatten der Perimeterdämmung an die Betonwände des Kellers verdübelt.

In letzter Minute hat mein Vater vorher noch ein paar Dosen für Gartensteckdosen und die Haustürklingel angebracht. Ohne diese Aktion hätten wir wohl einen netten Schlitz in den fertigen Putz klopfen dürfen. So darf der Putz jetzt in Ruhe über die Handwerkerferien trocken.

Heizungsinstallation (fast) beendet, Estrichprogramm beginnt

Heute vom Heizungsbauer der Warmwasserspeicherkessel angeschlossen und die Heizung in Betrieb genommen.

In den nächsten 3 Wochen durchläuft die Gastherme nun ein spezielles Estrichheiz-Programm (erst eine Woche langsam erwärmen, dann eine Woche die Temperatur halten, dann eine Woche langsam absenken).

Da die Elektroinstallation noch nicht ganz fertig gestellt ist, hat der Installateur die Gastherme (und die Umwälzpumpe) per eigenem Kabel an den Stromverteiler angeschlossen.

Der Estrich trocknet...

Der Estrich trocknet langsam vor sich hin, wir lüften stoßweise so oft es geht und ... sonst nix, eigentlich nix:

Mittwoch war vor Ort Besprechung mit dem Bauleiter. Ein paar kleinere Nachbesserungen wurden identifiziert, die nächsten Schritte besprochen und die weitere Zeitplanung abgestimmt. Größtes Problem ist die fehlende Dehnfuge im Estrich zwischen Gang und Gäste WC. Da wir aber ein paar Bilder von den verlegten Rohren der Fußbodenheizung haben, sollte es möglich sein nachträglich einen Schlitz zu fräsen.

Heute war der Küchenbauer da und hat zur Vorbereitung der Küchenbestellung noch einmal nachgemessen: alles perfekt, die Maße stimmen bis auf den Zentimeter. Da wir gleich da waren, haben wir auch noch ein paar der Elektrodosen im Gips freigepopelt.

Estrich verlegt, Bautür eingebaut

An nur einem Tag wurde am letzten Freitag der Estrich im gesamten Haus eingebracht (Keller, EG, DG). Gleichzeitig wurde vom Fensterbauer endlich die Bautür eingebaut.

Heizung ganz, Telefonhausanschluss (fast) fertig

Heute wurde als letztes Element auch noch das Telefonkabel in den Mehrspartenanschluss integriert und danach die Grube verschlossen. Leider fehlt noch eine Muffe die das Hauskabel mit dem Hauptkabel verbindet und so kann dieses Thema aktuell noch nicht ganz abgehakt werden.

Installation of modern Art / für andere einfach ne Fußbodenheizung :-)Installation of modern Art / für andere einfach ne Fußbodenheizung :-)

Ansonsten ist der Heizungsbauer mit der Vorbereitung der Fußbodenheizung fertig. Die Gastherme und die Vorbereitungen der Heizkörper im UG sind installiert. Morgen werden noch die eigentlichen Schläuche für die Heizung verlegt.

Hausanschlüsse fast fertig, Startschuß zur Fußbodenheizung

Wieder ein Samstag und wieder Handwerker auf der Baustelle:

Dieses Mal war der Heizungsbauer fleissig am verlegen der Bodendämmung zur Vorbereitung der Fußbodenheizung. Da wir schon mal da waren konnten wir gleich auch noch die Position der Heizkörpervorbereitungen im Keller (eine unter der Treppe und eine im Sauna/Gästezimmer) und die genaue Größe der bodentiefen Dusche festlegen. Im Bereich der Duschen wird nämlich keine Fußbodenheizung verlegt.

Wenn alles gut geht ist der Heizungsbauer bis nächsten Mittwoch fertig. Danach kann bereits der Estrich verlegt werden.

Parallel dazu muss in den letzten Tage ohne unser Wissen der Hausanschluss vorangetrieben worden sein. Der Stromanschluss wurde mittlerweile in den Keller verlegt (der Baustromverteiler erhält jetzt seinen Strom durch ein halb offenes Kellerfenster) und auch der Wasseranschluss endet nun auch im Technikraum. Was noch fehlt ist das Einführen der Telefonleitung und danach das Verschliessen der Grube.

Ein Flachkanal für die Dunstabzughaube / Esse

In unserer zukünftigen Küche wird die Dunstabzughaube nicht an eine Wand gehängt sondern frei im Raum über dem Küchenblock platziert werden. Da wir die bisherigen Umluftfilter mit Aktivkohle und Fettfilter leid sind, soll bei unserem Haus die Entlüftung über die Hausaußenwand erfolgen. Dazu ist natürlich ein Abluftkanal für die Esse notwendig.

Klingt einfach und logisch und birgt trotzdem seine Tücken. Deshalb dieser kleine Text - vielleicht hilft er auch weiteren Bauherren.

Grossarbeitstag am Samstag

Trotz Samstag war heute Vollbetrieb auf der Baustelle:

Gegen 8:00 Uhr traf der Arbeitstrupp der Firma Haug ein um die Restarbeiten im Rohbau durchzuführen. Bis zum Mittag wurde so das Treppenauge hochgemauert, die Brüstung zum Luftraum per Betonieren um weitere 20 cm aufgestockt, der Deckendurchbruch im Gäste WC mit Betonestrich geschlossen und die darüber liegende Aussparung in der Wand (die ursprünglich für die Entlüftung des WCs vorgehesehen war) geschlossen.

Eine offene Frage war die Stabilisierung des Treppenauges. Wir bekommen kein Treppengeländer aus Metall sondern eine Wand im "Auge" der Podesttreppe. Diese Wand geht vom Keller bis zum OG, ist deshalb stolze 5 Meter hoch und wackelt aktuell noch bei der kleinsten Berührung lustig hin und her. Zur Befestigung wird diese mit der noch zu mauernden Brüstung der des Gangs im Obergeschoss verbunden. Am Montag muss hierfür aber erst noch der Boden im OGs durch betonieren entsprechend vergrößert werden.

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