Welcome to my tiny little playground.

Let me give you a brief introduction: My name is Andreas Janetschek. I’m 43, married, father of a beautiful girl, IT Manager working for an exciting company and live in Germany, pretty close to Stuttgart.

I’m pretty much addicted to all kinds of sports, spicy food (indian and thai preferred) and Apple Computers. There are approximately 1326732 more pieces of information about me, but for those I’d like to refer you to my little egocentric corner

This is the place where I store my collection of interesting links, code snippets, thoughts and an aggregation of information that’s somehow important to me.

Have fun,
Andreas



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Malaysia ist ein ideales Urlaubsziel für den Asien-Einsteiger. Hier treffen moderne Infrastruktur (gut ausgebaute Autobahnen, moderne Riesenstädte und – für den Fall der Fälle – eine gute medizinische Versorgung) auf asiatische Flair und die bunte Vielfalt von Flora und Fauna eines südostasiatischen Landes.

Kombiniert man das ganze mit dem sehr moderaten Preisniveau dort, dann hat man ein perfektes Urlaubsziel. Auch sehr gut für Familien mit Kindern geeignet.

Exemplarisch hier der Verlauf unserer Rundreise durch Westmalaysia, die wir im August 2012 zusammen mit einem befreundeten Paar auf eigene Faust und Planung durchgeführt haben. Wir waren 19 Tage per Mietwagen, Fähre und Inlandflug in Malaysia unterwegs und haben dabei fast alle wesentlichen Sehenswürdigkeiten in Westmalaysia abgeklappert.

Krönender Abschluss waren 2 Tage Singapur am Ende der Rundreise und die (ungeplante) Übernachtung in einer 400qm Suite im Marina Bay Sands Hotel – dazu aber später mehr.

Tag 1: Singapur – Melacca

Ankunft am Flughafen in Singapur (Changi). Für das Abholen des Gepäcks und die Einreise bzw. den Immigrations-Prozesses muss man mit ungefähr einer Stunde rechnen.

Mietwägen sind in Singapur sehr teuer. Ein Mietwagen in Malaysia zu mieten ist aber recht günstig. Leider darf ein Mietwagen aus Malaysia praktisch nicht nach Singapur gebracht werden so daß man wohl oder übel ohne Auto irgendwie nach Malaysia kommen muss.

Die nächste malaiische Stadt Johor Bahru ist nur einen Steinwurf (äh, Damm) von Singapur entfernt und vom Busterminal des Flughafens gibt es den TS1-Bus der einen direkt und für wenig Geld nach Johor bringt.

Auf dem Weg dorthin muss man zwar auf eine etwas merkwürdige Art und Weise erst aus Singapur ausreisen um danach nach Malaysia einzureisen, ein wenig Treppensteigen ist nach dem langen Flug aber sowieso nicht schlecht. Während man seine Stempel in den Pass gedrückt bekommt, rollt der Bus unter einem durch und am Ende des Gebäudes auf einen oder auch nicht – dann muss man den nächsten TS1-Bus “entern”.

In Johor haben wir den im voraus gebuchten Mietwagen übernommen. Bis auf den Linksverkehr und die riesigen Schlaglöcher auf der Straße ist Auto fahren eigentlich kein Problem. Wir würden auf jeden Fall ein Navigationssystem für die dortigen Straßen empfehlen. Das gibt’s als Download für iOS und Android.

Erst Station in Malaysia war Melacca (auch Malacca, Malakka, Melaka,… genannt. — Namensvarianten sind sehr beliebt in Malaysia und erfordern eine gewisse Geduld bei der Adresseingabe im Navi) 220 km weiter nördlich. Eigentlich eine entspannte 2,5 Stunden über die Autobahn, die aber nach wenig Schlaf im Flugzeug recht anstrengend werden kann. Wenigsten konnten wir einen guten Blick auf die ersten Palmen und einen sehr gepflegten Mittelstreifen (wow, Pon Pon Bäume – die sieht man in Deutschland nur im Vorgarten) erhaschen.

Bei Dunkelheit kamen wir in Malaca an. Nur noch schnell zu McDonalds (neben KFC praktisch überall entlang der Hauptrouten zu finden) und danach in unser Hotel Equatorial Melaka einchecken und ab in die Heia.

Tag 2: Melacca

Irgendwie schafften wir es die Nacht durchzuschlafen und so trafen wir uns um 9:30 Uhr morgens recht ausgeschlafen in der Hotellobby zum Frühstück. Direkt neben dem Equatorial liegt die Dataran Pahlawan Melaka Megamall, die neben vielen Geschäften auch einen der 3 Star Bucks von Melacca beinhaltet. Die Mall liegt zwar nur 50 Meter neben dem Hotel, bei strömenden Regen ist aber auch das ne ganz schöne Herausforderung. Der schlaue Bauer plant voraus, der spontane Bauer rennt einfach etwas schneller als sonst… Im Trockenen angekommen holten wir deshalb unser erstes Bargeld aus dem Automaten und deckten uns danach gleich mit einer kleinen Regenschirmsammlung ein. Die brauchten wir zwar danach den ganzen Urlaub nicht mehr, das konnten wir zu diesem Zeitpunkt aber natürlich nicht wissen. Gut ausgerüstet konnten wir danach unseren ersten Caffè Latte des Urlaubs genießen.

Zwischenzeitlich hatte sich auch das Wetter wieder einigermaßen beruhigt und so konnten wir mit dem Touristenprogramm starten: Altes Fort, Roter Platz, China Town mit seinen Tempeln, die St. Pauls Kirche auf dem Gipfel des Hügels (mit seinen niederländischen Grabsteinen) und die Museen am Fuße des Hügels – all dies läßt sich bequem an einem Tag erkunden. Ganz nebenbei bekommt man einen ersten Eindruck vom bunten Leben dieses ostasiatischen Landes und hat die Chance den einen oder anderen Snack an einer Straßenküche zu probieren – übrigens ganz ohne Nebenwirkungen.

Am späten Nachmittag machten wir es uns dann am schönen Pool auf dem Dach des Hotels gemütlich, schauten unserer Tochter beim toben im Wasser zu und ließen entspannt den lauen Abend heraufziehen.

Abends suchten wir uns ein kleines Restaurant am Kanal aus und probierten unser erstes landestypisches Gericht – malayisches Curry. Das war zwar bei Weitem nicht so scharf wie befürchtet, aber irgendwie trotzdem merkwürdig. Scheinbar hatte der Koch das Huhn in einen Schredder geworfen und danach gekocht. Malaiische Kochkunst sieht bezüglich Arbeitsteilung die Separation von Fleisch und Knochen auf jeden Fall niemals beim Koch sondern immer auf Seiten des Gastes.

Tag 3: Melacca – Kuala Lumpur

Nach einem Frühstück im Hotel und dem Checkout fuhren wir in 2 Autobahnstunden weiter gegen Norden nach Kuala Lumpur um dort in unserem Hotel einzuchecken. Das Hotel liegt recht zentral direkt neben Hochbahn-Station und Fernsehturm. In 15 Minuten hat man zu Fuß die Petronas Towers und die U-Bahnstation erreicht. Bei Preisen von um die 100 Euro für eine dreiköpfige Familie ist dieses 5 Sterne Hotel wirklich ein Schnäppchen, gilt umso mehr, wenn man wie wir ein Upgrade auf eine Suite geschenkt bekommt.

KL ist eine laute und quirlige Stadt. Neben riesigen Hochhäusern und hochmodernen Malls (z.B. direkt unter den Petronas Towers) gibt es auch noch Ecken an denen die Zeit scheinbar vor vielen Jahrzehnten stehen geblieben ist. Die Central Railway Station zum Beispiel, unweit des Nachtmarkts und der Masjid Negara Moschee gelegen, ist beispielsweise so ein Relikt direkt aus der Kolonialzeit.

Tag 5: Kuala Lumpur – Batu Caves – Elephant Sanctuary – Taman Negara

Nach einem weiteren Tag Sightseeing in KL machten wir uns am Morgen des fünften Tages auf den Weg Richtung Taman Negara Regenwald. Praktischerweise liegen 2 weitere Sehenswürdigkeiten direkt auf dem Weg dorhin:

Bei den Batu Caves handelt es sich um große Karsthöhlen die etwas nördlich des Stadtzentrums von KL gelegen sind. In einigen Teilen der Höhle wurden Hindu-Schreine installiert. Andere Teile der Höhle sind unberührt und können im Rahmen einer Besichtigung mit Guide erkundet werden. Hierfür wird dann im Gegensatz zu den “Schrein-Höhlen” ein kleines Eintrittsgeld fällig.

Vor den Höhlen gibt es eine über 40 Meter hohe Götterstatue sowie eine Reihe von Verkaufsständen, die Blumen und Früchte für die Pilger verkaufen. Auf dem Weg nach oben (bis zum Eingang der Höhlen sind fast 300 Stufen zu überwinden) lauern eine Reihe Makaken-Affen und versuchen den Pilgern die Früchte aus Hand und Plastiktüte zu reissen.

Kurz vor Eingang des Taman Negara Parkes liegt das Elephant Sanctuary. Dort hat man im Rahmen einer täglichen “Vorstellungen” (Dauer ca. 2 Stunden) als Tourist einmal Elefanten füttern und auf ihnen reiten sowie optional am des Spektakels mit ihnen im Fluss zu baden. Für Kinder sicherlich ein Riesenspass. Als Erwachsene haben wir das ganze Geschehen eher mit gemischten Gefühlen betrachtet.

Nach diesem Zwischenstop sind es noch wenige Stunden bis zum Eingang des Taman Negara Parks. Am Straßenrand wechseln sich Regenwald, kleine Dörfer und Ölpalmen-Monokulturen ab. Kurz vor Einbrechen der Dämmerung erreichten wir unsere Unterkunft für die nächsten paar Nächte, das Travellers Home.

Tag 6 und 7: Taman Negara

Vom Travellers Home sind es ein paar Minuten mit dem Auto bis zum Fluss und damit zum Eingang des Nationalparks (entweder man fährt mit dem eigenen Auto oder lässt sich von den Angestellten des Ressorts hinbringen).

Auf der südlichen Flussseite befindet sich ein kleines Dorf mit Schule, Krankenstation, kleinen Geschäften (die auch Ausflüge vermitteln). Auf dem Fluss befinden sich ein paar schwimmende Restaurant und eine Reihe von Flusstaxis die einen auf Zuruf auf die anderen Seite und damit in den Nationalpark bringen (kein Stress, alle verlangen den gleichen Preis). Der Eingang zum Nationalpark wird durch ein Restaurant, eine Ranger-Station (dort muss man den Eintritt in den Park zahlen – lustigerweise gibt es wirklich Kontrolleure im Park – “Eintrittskarte” also mitnehmen!) und das Taman Negara Ressort markiert.

Verglichen mit den Einrichtungen außerhalb des Parks verlangen das Ressort und auch das Restaurant deutlich höhere Preise, bieten aber auch etwas mehr Komfort und Qualität. Ein paar Touristen die dort wohnten berichteten von einem Elefanten der nachts im Vorgarten stand. Damit konnten wir zwar nicht aufwarten, wir hatten statt dessen Wildschwein-Geräusche und Stabheuschrecken im Ressort.

Taman Negara bietet eine Reihe von Attraktionen:

Für die weniger Mutigen (oder Familien) bieten sich der Canopy-Walk an, ein paar kleinere Wanderungen Rund um die Ranger-Station und Rapid Shooting (Bootsausflug mit Badepause und Nass-werd-Garantie).

Für die Erfahrenen gibt’s mehrtägige Wandertouren mit Guide und Übernachtung in Fledermaushöhle.

Den Gerüchten zum Trotz sind wir übrigens ganz ohne Blutegel-Erfahrung ausgekommen. Wir gehörten aber auch eher zu den weniger Mutigen und es hatte einige Zeit nicht mehr geregnet.

Demnächst mehr im nächsten Teil